Tierambulanz Vorchdorf

 

Künstliche Besamung bei Hündin

Die künstliche Besamung umfasst das Absamen eines Rüdens und das Verbringen des Spermas in den Reproduktionstrakt der Hündin, da keine natürliche Deckung stattfindet. Die erste künstliche Besamung wurde von Lazzaro Spallanzani einem italienischen Priester, Biologe und Physiologe des 18. Jahrhunderts. Es gibt viele gesundheitliche und nicht gesundheitliche Gründe für eine künstliche Besamung.

Künstliche Besamung...

 

...reduziert

Transportstress   für die Tiere

  ...reduziert

Übertragung   von Krankheiten

  ...reduziert

Reisekosten

 

...reduziert

Die Kosten   für die Haltung eines Zuchtrüden unter Hündinnen

 

Erhöht die   Chance mit einem Rüden mehr als eine Hündin zu decken (Portionierung des   Samens)

Es besteht   keine Notwendigkeit einen Zuchtrüden zu halten

Verhaltensprobleme

Die   Möglichkeit einer Verpaarung trotz großerräumlicher Distanz

Bei   Deckschwierigkeiten auf Grund unzureichender Erfahrung des Rüden

 

 

Verschieden Arten des Samens für die künstliche Besamung

 

Frischsperma: wird manuell gewonnen und direkt nach der Gewinnung in die Vagina oder den Uterus der Hündin verbracht. Trächtigkeitsrate 62-100%


Gekühltes Sperma: Das Sperma wird mit gewissen Zusätzen länger haltbar gemacht. Es kann bei 4°C bis zu 10 Tagen gelagert werden. Trächtigkeitsrate 59-80%

Gefriersperma: Dis ist Sperma, welches mit speziellen Zusätzen bei -196°C in flüssigem Stickstoff viele Jahre gelagert werden kann. Trächtigkeitsrate 0-80%

 

Hündinnen können entweder intravaginal (Frischsperma oder gekühltes Sperma) oder direkt in den Uterus (mittels Spezialendoskop oder Norwegischen Katheder) besamt werden. Gefriersperma sollte immer in den Uterus eingebracht werden, da dieses Sperma nur eine limitierte Zeit überleben kann. Die Wahrscheinlichkeit einer Trächtigkeit kann ebenfalls erhöht werden, wenn Frischsperma oder Sperma mit schlechter Qualität dirket in den Uterus verbracht wird.